Lernort Natur
Lernort Natur zu Besuch bei der KiTa Wiesenwichtel Waghäusel-Wiesental

Am Montag, 14.06.2021, und am Mittwoch, 16.06.2021, besuchten die Kinder der Maulwurfgruppe und Igelgruppe den Lernort Natur-Stand. Die Naturpädagogin der Kreisjägervereinigung Bruchsal, Susanne Krempel-Peterhans unterstützt durch den Jäger Björn Heneka hatten für die Kinder Schwarten, Decken und Präparate mitgebracht. Themen der Aktion: Was fressen die Tiere? Wie leben die Tiere? Verhalten im Wald und vieles mehr. Durch die sehr gute Vorbereitung in der Kita waren die Kinder vorgeprägt. Die Präparate waren in unmittelbarer Nähe versteckt. Die Kinder waren bei der Suche danach sehr überrascht, wie gut die Tarnung ist. Die mitgebrachte Äsung zeigte Ihnen, was die Tiere fressen. Durch die Beispiele der Winter- und Sommerdecken verstanden die Kids sofort, wie die heimischen Wildtiere die Klimaschwankungen meistern. Erläuterungen über die Verhaltensweise im Wald und auch gegenüber Hunden rundeten den naturpädagogischen Einsatz ab. Zum Schluss zeigte der DK Nando noch, wie gut er einen Fuchs apportieren kann. Als Andenken fertigten die Kinder noch kleine "Waldbilder" an, die sie stolz als Geschenk für die Eltern mit nach Hause nahmen.

Am Sonntag haben wir gemeinsam Müll entlang der Kreisstraße K3525 und dem Radweg Hambrücken nach Graben-Neudorf gesammelt – eine simple Aktion mit großer Wirkung. Müllreste in der Natur belasten Tiere direkt (Gefahr durch Verheddern, Fressen von Müll), beeinträchtigen die Lebensräume von Pflanzen und Wildtieren und stören Ökosysteme insgesamt. Wenn wir wilde Abfälle entfernen, schaffen wir sichere Lebensräume, in denen Tiere sich ungestört bewegen und leben können. Für Tiere bedeutet das weniger Verletzungsrisiko und weniger Verwechslungen von essbaren mit gefährlichen Müllteilen. Für Pflanzen schafft der Wegfall von Müll und Schadstoffen bessere Wachstumsbedingungen, weniger Lichtblockade unter Laub- oder Rasenabschnittsdecken und eine insgesamt gesündere, artenreichere Vegetation. Für Menschen ergibt sich ein Lern- und Gemeinschaftserlebnis: Wir übernehmen Verantwortung, fördern Respekt vor der Natur, verbessern das ästhetische Erscheinungsbild unserer Umgebung und stärken das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Gleichzeitig zeigt eine organisierte Aktion, wie jagdliche Verantwortung in der Praxis aussieht: Als Jägerinnen und Jäger tragen wir zur Schutzfunktion der Natur bei, unterstützen ein gesundes Gleichgewicht von Tier- und Pflanzenwelt und fördern eine sichere, lebenswerte Umwelt für alle. Solche Aktionen bauen Vertrauen in die Gemeinschaft auf und inspirieren andere, ähnliche Schritte zu machen.

Wir gratulieren von Herzen und freuen uns, dass wir gemeinsam mit Euch lernen durften. Ihr habt Anschüsse, Pflanzen und Aufbrüche bestimmt, geschossen, Wildtiere angesprochen, aufgebrochen, Waffen gehandhabt, Rechtstexte gewälzt, Drückjagden besucht und vieles mehr. Es hat uns großen Spaß gemacht, Euch auf diesem Weg zu begleiten! Von 21 vorgestellten Prüflingen konnten 19 alle drei Prüfungsteile erfolgreich absolvieren. Leider erkrankte ein Prüfling vor der mündlich-praktischen Prüfung, hatte jedoch bereits das Schießen und die schriftliche Prüfung erfolgreich bestanden. Ein weiterer Prüfling muss lediglich die mündlich-praktische Prüfung noch einmal durchlaufen. Insgesamt war der Herbst-Winterkurs 2024/25 der Badischen Jägerschmiede ein voller Erfolg! Wir sind stolz auf Euch und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft als Jäger! Eure Ausbilder Günter & Susanne

Am 24. Dezember 2024 spendeten wir dem Tierheim Bruchsal zum 3. Mal hintereinander Hundefutter, Kauartikel und eine Geldspende. In diesen schwierigen Zeiten war uns das als Hundeliebhaber ein Anliegen. Wir hoffen sehr, dass das Tierleid damit ein wenig gelindert werden kann. Günter & Susanne Krempel von der Badischen Jägerschmiede







