von Susanne Krempel-Peterhans
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28. Januar 2026
Am Sonntag haben wir gemeinsam Müll entlang der Kreisstraße K3525 und dem Radweg Hambrücken nach Graben-Neudorf gesammelt – eine simple Aktion mit großer Wirkung. Müllreste in der Natur belasten Tiere direkt (Gefahr durch Verheddern, Fressen von Müll), beeinträchtigen die Lebensräume von Pflanzen und Wildtieren und stören Ökosysteme insgesamt. Wenn wir wilde Abfälle entfernen, schaffen wir sichere Lebensräume, in denen Tiere sich ungestört bewegen und leben können. Für Tiere bedeutet das weniger Verletzungsrisiko und weniger Verwechslungen von essbaren mit gefährlichen Müllteilen. Für Pflanzen schafft der Wegfall von Müll und Schadstoffen bessere Wachstumsbedingungen, weniger Lichtblockade unter Laub- oder Rasenabschnittsdecken und eine insgesamt gesündere, artenreichere Vegetation. Für Menschen ergibt sich ein Lern- und Gemeinschaftserlebnis: Wir übernehmen Verantwortung, fördern Respekt vor der Natur, verbessern das ästhetische Erscheinungsbild unserer Umgebung und stärken das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Gleichzeitig zeigt eine organisierte Aktion, wie jagdliche Verantwortung in der Praxis aussieht: Als Jägerinnen und Jäger tragen wir zur Schutzfunktion der Natur bei, unterstützen ein gesundes Gleichgewicht von Tier- und Pflanzenwelt und fördern eine sichere, lebenswerte Umwelt für alle. Solche Aktionen bauen Vertrauen in die Gemeinschaft auf und inspirieren andere, ähnliche Schritte zu machen.