Masken mal erfreulich anders
Lernort Natureinsatz

Am 13. und 15. April 2021 waren insgesamt 20 Kinder vom Kath. Kindergarten Weiher St. Wendelin zu Gast bei Lernort Natur mit dem Thema "heimische Wildtiere". Der Jäger Micha Neithardt unterstütze mich - Naturpädagogin der Kreisjägervereinigung Susanne-Krempel-Peterhans - bei diesen beiden Einsätzen. Die Präparate, die wir im Wald versteckten und von den Kindern suchen ließen, zeigten den Kids, wie gut sich Wildtiere tarnen können. Beim Anfassen der Decken und Schwarten wurde demonstriert, wie sich Wild an die unterschiedlichen Jahreszeiten anpassen kann. Es war sehr erfreulich, wie gut die ErzieherInnen diese Termine vorbereitet hatten. Dadurch entstand eine lebhafte Lernatmosphäre mit regen Fragen und entsprechenden Antworten. Die Lebensumstände der Tiere und das korrekte Verhalten im Wald traf auf reges Interesse. Zum Abschluss zeigte der Deutsch Kurzhaar-Rüde Nando noch eine kleine Apportierarbeit, bevor die Kinder mit den im Wald mit Naturmaterialien verzierten Masken wieder den Rückweg antraten. Auch unter Corona-Bedingungen sind die ehrenamtlichen Einsätze der Lernort Naturpädagogen im Freien möglich und ergänzen die wertvolle pädagogische Arbeit der KiTas.

Am Sonntag haben wir gemeinsam Müll entlang der Kreisstraße K3525 und dem Radweg Hambrücken nach Graben-Neudorf gesammelt – eine simple Aktion mit großer Wirkung. Müllreste in der Natur belasten Tiere direkt (Gefahr durch Verheddern, Fressen von Müll), beeinträchtigen die Lebensräume von Pflanzen und Wildtieren und stören Ökosysteme insgesamt. Wenn wir wilde Abfälle entfernen, schaffen wir sichere Lebensräume, in denen Tiere sich ungestört bewegen und leben können. Für Tiere bedeutet das weniger Verletzungsrisiko und weniger Verwechslungen von essbaren mit gefährlichen Müllteilen. Für Pflanzen schafft der Wegfall von Müll und Schadstoffen bessere Wachstumsbedingungen, weniger Lichtblockade unter Laub- oder Rasenabschnittsdecken und eine insgesamt gesündere, artenreichere Vegetation. Für Menschen ergibt sich ein Lern- und Gemeinschaftserlebnis: Wir übernehmen Verantwortung, fördern Respekt vor der Natur, verbessern das ästhetische Erscheinungsbild unserer Umgebung und stärken das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Gleichzeitig zeigt eine organisierte Aktion, wie jagdliche Verantwortung in der Praxis aussieht: Als Jägerinnen und Jäger tragen wir zur Schutzfunktion der Natur bei, unterstützen ein gesundes Gleichgewicht von Tier- und Pflanzenwelt und fördern eine sichere, lebenswerte Umwelt für alle. Solche Aktionen bauen Vertrauen in die Gemeinschaft auf und inspirieren andere, ähnliche Schritte zu machen.

Wir gratulieren von Herzen und freuen uns, dass wir gemeinsam mit Euch lernen durften. Ihr habt Anschüsse, Pflanzen und Aufbrüche bestimmt, geschossen, Wildtiere angesprochen, aufgebrochen, Waffen gehandhabt, Rechtstexte gewälzt, Drückjagden besucht und vieles mehr. Es hat uns großen Spaß gemacht, Euch auf diesem Weg zu begleiten! Von 21 vorgestellten Prüflingen konnten 19 alle drei Prüfungsteile erfolgreich absolvieren. Leider erkrankte ein Prüfling vor der mündlich-praktischen Prüfung, hatte jedoch bereits das Schießen und die schriftliche Prüfung erfolgreich bestanden. Ein weiterer Prüfling muss lediglich die mündlich-praktische Prüfung noch einmal durchlaufen. Insgesamt war der Herbst-Winterkurs 2024/25 der Badischen Jägerschmiede ein voller Erfolg! Wir sind stolz auf Euch und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft als Jäger! Eure Ausbilder Günter & Susanne

Am 24. Dezember 2024 spendeten wir dem Tierheim Bruchsal zum 3. Mal hintereinander Hundefutter, Kauartikel und eine Geldspende. In diesen schwierigen Zeiten war uns das als Hundeliebhaber ein Anliegen. Wir hoffen sehr, dass das Tierleid damit ein wenig gelindert werden kann. Günter & Susanne Krempel von der Badischen Jägerschmiede







