Flintenschießen Jagd & Sport

Referent: Ernst Nagel

„Kein Jäger ist vor einem schlechten Schuss gefeit!“ – wahrlich die übelste Generalklausel zur Begründung eigener Schießschwächen. Wie war das doch mit des „ Jägers Ehrenschild …? “

 

Unsere Maxime für die Zukunft – Fortbildung in Theorie und Praxis – gerade und speziell im Umgang mit unseren Waffen.

Wir freuen uns, Sie bei unseren Aus- und Fortbildungsvorhaben begrüßen zu dürfen.



Unseren Jagdzeitschriften ist detailliert und wiederkehrend zu entnehmen - das Waidwerk mit der Flinte sei etwas ganz Besonderes. Mit Interesse verfolgen wir die medialen Aufmachungen und wären fast geneigt, an die Rückkehr glücklicher Flintenjahre zu glauben – sähe die Realität nicht gravierend anders aus.

Was ist denn aus unserer Passion, im Herbst mit einer feinen Doppelläufigen auf Hase, Fasan, Rebhuhn u.a. durch die Fluren zu streifen, geworden? Wo ist das so vertraute Gockern beim Aufstehen der Hähne geblieben?

 

Die Jagdgegner haben den alleinigen Sündenbock längst ausgemacht; andere Gründe kann es (schon aus fanatischer und into-leranter Überzeugung) gar nicht geben.

Mit geringen Ausnahmen hat sich bei den meisten Grünröcken diese Passion im Laufe der Jahre in Träume aufgelöst, die Dop-pelläufige zu einem Stubenhocker gemausert. Das einzige „Lebenszeichen" an der nach wie vor gehüteten Flinte – der unerkannt fortschreitende Rost im Abzugssystem. Staunen und Entsetzen bei dem Wagnis, einen Blick ins Innenleben zu werfen.

Dann, wie der „Blitz vom heiteren Himmel", eine Einladung auf den Entenstrich. Ist es Traum oder Wirklichkeit, dem Klingeln der Schwingen wieder einmal lauschen und im schwindenden Licht den einen oder anderen Breitschnabel vom Himmel pflücken zu dürfen?

Mit lange nicht mehr verspürter Euphorie wird die Einladung gerne angenommen.

Was war das noch mit den Stahlschroten am Wasser? Lange nichts mehr davon gehört oder gelesen und außerdem, keiner meiner Jagdkameraden spricht davon. Wird sich wohl in Wohlgefallen aufgelöst haben. Und sowieso – meiner Flinte tue ich Stahlschrote ohnehin nicht an.

Sind es nicht wir Jäger selbst, die immer und immer wieder den Status „eines anerkannten Naturschützers" einfordern?

Wie ist es um den Tierschutz bestellt, wenn ohne vorherige Übung die Flinte aus dem Schrank geholt und auf Breitschnäbel gefeuert wird?

Üben kann man auf vielerlei Art und es gibt bewährte Methoden, die zu empfehlen sind. Aber eine Methode ist abscheulich – das Üben auf lebende Ziele, das Schießen auf Wild ohne Treffsicherheit. Hierfür gibt es keine Entschuldigung.

Freude wird der Umgang mit der Flinte auf Dauer nur dem bereiten, der überwiegend trifft. Auf zahlreich sanierten Schießständen hat der Landesjagdverband Baden-Württemberg „jagdliche Begegnungsstätten" geschaffen, die uns einen Hauch verloren gegan-gener Flintenpassion (wenn auch nur auf Wurfscheiben) zurück erobern können. Nicht zuletzt liegt in der Nähe des Bodensees einer der schönsten Jagdparcoursanlagen – eine Traumwelt für das jagdliche Flintenschießen. Sie lernen diese Anlage kennen und lieben.

Wir freuen uns, Sie bei unseren Aus- und Fortbildungsvorhaben begrüßen zu dürfen. Unser Ziel – Sie wieder für ihre Flinte zu begeistern und deren Schattendasein für immer zu beenden.

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